Voile d'obscurité

"Der folgende Film ist für Zuschauer unter 16 Jahren nicht geeignet!", kann man oft im nächtlichen Fernsehprogramm hören und lesen. Wie dreht man einen Horrorfilm?

Keine Angst, die gezeigten Bilder sind für jeden ohne Gefahren zugänglich. Das Projekt sollte einen Horrorfilm produzieren, wir drehten einen Gruselfilm und es kam eine Komödie dabei raus.

Im französischen Wahlpflichtunterricht "La France" wurde uns, 5 Schüler(innen), die Aufgabe gestellt, einen französischen Horrorfilm zu drehen. Die Hintergrundgeschichte wurde vorgeben.

Nach einer durchdachten Story ging es an das Dialogeschreiben für das Drehbuch. Der erste Drehtag rückte näher.

Nach zwei Tagen fiel die letzte Klappe. Schon beim Drehen war klar, mehr als ein Gruselfilm ist nicht drin. Mit Scheinwerfern erzeugten wir große "angsteinflößende" Schatten. Das Stativ auf einem fahrbaren Tisch ermöglichte primitive Kamerafahrten.

Abschließend im Cut, nachdem die "gruselige" Hintergrundmusik komponiert und eigespielt war, wurde alles zusammengefügt und gerendert.

Die Sterbeszene mussten wir, auf Grund von Lachern, sehr oft wiederholen. Die Take-Outs waren genauso lustig, wie der Film und kamen auf eine "Making-Of"-DVD als Beigabe. Der speziell dafür komponierte Rap, passte ganz gut in das Ambiente.

"... der lustigste Film, den ich jemals gedreht habe"; vor echten Horrorfilmen muss man Respekt haben!

Ende des Intros
Ende des Intros
Der erste Todesfall
Der erste Todesfall
Film auf DVD mit Making Of
Film auf DVD mit Making Of