Unsere Feuerwehr, oder Respekt vor der Frau/dem Mann mit dem leuchtenden Helm!

Wie auch immer, sollte man den Feuerwehr-Grundlehrgang absolvieren. Feuerlöschen, ein Vorgang mit dem sich der Normalbürger nur sporadisch und dann nur oberflächlich beschäftigt, wird auf einmal zu einer virtuosen, komplexen Angelegenheit. Feuer ist nicht gleich Feuer und jeder Brand verlangt nach seiner eigenen professionellen Bekämpfung.

Der Feuerwehrmann oder die Feuerwehrfrau als Mitglied einer kameradschaftlich organisierten Truppe, muss genau wissen, was er macht. Sein Leben, das seiner Kameraden und das der Menschen, die er retten will, hängen unmittelbar von seinen Entscheidungen ab. Das Vertrauen der Retter untereinander ist evident, ständiges Üben und Weiterbildung (auch in der Ersten Hilfe) sind, neben den Einsätzen, sehr zeitintensiv. Man wundert sich, dass so viele Menschen bereit sind, diesen Aufwand zu betreiben. Körperliche Kraftanstrengungen sind an der Tagesordnung: Ein B-Strahlrohr muss (ohne Stützkrümmer) von mindestens drei Feuerwehrangehörigen gehalten werden (ohne Mundstück fließen pro Minute und bei 5 bar 800 Liter).

Der Feuerwehrschutzanzug als Teil der Mindestausrüstung ist wasserabweisend, hitzebeständig, aber dafür unbequem und extrem schweißtreibend. Kommt noch schwerer Atemschutz hinzu, sind die Strapazen kaum vorstellbar. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass sich viele Frauen völlig (!) freiwillig (keine Wehrdienstpflicht) diesen Mühen unterziehen. Egal, was andere denken, man sollte diesen Mitmenschen großen Respekt zollen und ihre Arbeit als nicht selbstverständliche Notwendigkeit ansehen.

Also: Vielen Dank an die Retter mit den blauen Jacken und roten Fahrzeugen!