Lorentz-Schaukel

Ein altes Küchenbrett, Kabel, Batterie ...
... und ein Magnetisierer für Schraubenzieher sind sicherlich nicht die klassischen Bestandteile einer Lorentz-Schaukel. Erstaunlicherweise funktioniert es aber.

Bewegt sich eine Ladung, zum Beispiel ein Elektron, in einem Magnetfeld, so wirkt eine seitliche Kraft auf sie, die diese ablenkt.

In unserem Fall fließen Elektronen durch ein Kabel im Inneren des Magneten und wie bei einer Schaukel wird der Draht ausgelenkt (mittleres Bild). Unterbricht man den Stromkreis so schwenkt der Draht zurück.

Diese seitliche Kraft nennt man Lorentz-Kraft.

Die Messgeräte dienen zur Darstellung der angelegten Spannung und des fließenden Stromes. Sie sind eigentlich nicht notwendig, aber ein dekorativer, optischer Gegenpol zu dem Holzbrett. Bekanntlich forscht das Auge mit!

Lorentz-Schaukel mit Messgeräten
Lorentz-Schaukel mit Messgeräten
Magnet
Magnet
Schaukel im Detail
Schaukel im Detail